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  Januar
Kontrollmaßnahmen in der Winterzeit Barfröste, d.h. Frosttemperaturen ohne schützende Schneedecke, mit Sonnenschein am Tag und Eiseskälte in der Nacht, können so mancher Kübelpflanze im Freien den Garaus machen. Besonders gefährdet sind Immergrüne, so z.B. Buchs, Bambus, Skimmien, Schattenglöckchen etc. Schutzmaterialien bringen Abhilfe. Lassen Sie aber Ihre Pflanzen im Kübel nicht zu trocken stehen, da sonst Frostschäden verstärkt auftreten können.
Bei intensiven Barfrösten schütz man Staudenbeete vorübergehend mit Laub oder Reisig. Eine dauerhafte Abdeckung ist jedoch nicht zu empfehlen. Oftmals setzen Sturm, Eis und Schnee den eingesetzten Schutzmaterialien stark zu.
Daher ist von Zeit zu Zeit eine Funktionskontrolle durchzuführen.
Kompost jetzt ausbringen Verrotteter Kompost ist ein ausgezeichnetes Bodenverbesserungs-mittel. Mit ihm kommt organisches Material in den Boden, welches
nicht nur Nahrungsquelle für die wichtigen Mikroorganismen darstellt, sondern in Form von Humus, dem Verrottungsprodukt des Kompostes, für ein günstiges Luft-Wasserverhältnis im Boden sorgt und somit auch die Krümelstruktur verbessert. In der Regel gibt man eine Kompostauflage von 3 - 5 cm. Zu grobes Material wird vorher abgesiebt.
Dem Wintermuff Paroli bieten Mitten in der kalten Jahreszeit dominiert Wintergrau und Tristesse. Das muß nicht sein, denn jetzt gibt es eine ganze Reihe duftender und farbenfroher Blütenschönheiten, die als Stimmungs-aufheller wirken und für ein freundliches Ambiente im Haus sorgen.
Zuständig für üppige Blütenpracht sind z. B. Azaleen sowie die ersten leuchtenden Frühlingsboten. Ein Hauch von Tropenflair verbreiten Orchideen, mit vielen neuen Sorten, die pflegeleicht sind und eine hervorragende Zimmertauglichkeit besitzen. Zu den Duftgiganten gehören z.B. Citrusgewächse, Jasmin oder Gardenien und für Dschungelfans bieten vielfältige, dekorative Grünpflanzen eine Gute Laune-Atmosphäre.

Zurückschneiden, formieren, verjüngen Mit scharfen Schnittwerkzeugen geht es zu Werke um den laub-abwerfenden Gehölzen die richtige Fasson zu geben. Hainbuchenhecken können jetzt kräftig zurückgeschnitten werden, Hausbäume, wie z.B. Rubinien, Eschen oder Ahornarten erhalten ihren Form- und Aus-lichtungsschnitt. Gleiches gilt für Obstbäume, die durch den richtigen
Rück- und Verjüngungsschnitt ertragreich bleiben. Einschlägige Literatur bzw. ein Schnittkurs z.B. beim Obst- u. Gartenbauverein geben dazu nützliche, artgerechte Tipps.
Gemüseernte im Winter Porree können Sie den ganzen Winter über draußen lassen und nach Bedarf ernten. Auch Grünkohl und Winterwirsing können im Beet
verbleiben. Rosenkohl wird sogar noch aromatischer im Geschmack, wenn die Röschen Minusgraden ausgesetzt waren. Denn dadurch
erhöht sich der Zuckergehalt im Gewebe. Allerdings wartet man mit der Ernte, bis die Röschen aufgetaut sind. Auch dem Feldsalat kann der Frost nichts anhaben. Lediglich Rotkohl ist nicht so winterfest, so daß man ihn am besten zuerst verbraucht.
   

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